Gesundes Licht – Ausreichend Farbtemperatur in den Räumen

Letztes Update: 22. September 2020

Ist die Rede von gesundem Licht, handelt es sich hierbei meist um das natürliche Sonnenlicht. Glühbirnen, die im Innenraum genutzt werden, können dieses Licht meist nicht erzeugen. Im Gegensatz zu dem natürlichen Licht, welches den Menschen vor allem bei Sonnenuntergang entspannt, kann eine künstliche Lichtquelle sogar das Gegenteil bewirken. Der menschliche Organismus hat sich seit der Erfindung der Glühbirne nicht daran gewöhnt. Ist die Lichtquelle zu stark, kommt es zu Kopfschmerzen, Müdigkeit und in manchen Situationen sogar Sehschwierigkeiten. Wie dies vermieden werden kann und wie Tageslichtlampen dabei helfen können, wird in diesem Ratgeber aufgeführt.

Gesundes Licht
Gesundes Licht simuliert Tageslicht auf beste Weise

Was ist gesundes Licht?

Mit gesundem Licht, sind Lichtquellen gemeint, die mit der sogenannten Human Centric Lighting (HCL) Technologie funktionieren. Einige bekannte Hersteller arbeiten an Smartphone Apps, über die das eingebaute Licht gesteuert werden kann. Hierbei spielen Jahreszeiten, Lichtverhältnisse von Außen und die Tageszeit eine Rolle.

Das künstliche Licht passt sich dann teilweise automatisch an und erzeugt ein möglichst naturgetreues und gesundes Licht, welches für den Menschen als angenehm empfunden wird. Die Steuerung ist teilweise auch über die Sprachsteuerung oder Schalter möglich. Hierzu müssen jedoch die einzelnen Komponenten kompatibel sein.

Doch auch handelsübliche LED Leuchten werden immer besser und kommen der Farbe des Sonnenlichts immer näher. Ein wirklich richtig unangenehmes kühles Licht ist kaum noch zu finden. Hierbei ist es gut, sich am Ra-Wert (Farbwiedergabe Index) zu orientieren. In Innenräumen sollte keinesfalls ein Leuchtmittel mit einem Wert unter 80 verwendet werden. Je näher der Wert an die 100 kommt, desto besser und naturgetreuer ist dieser. Ist es möglich, dass Sonnenlicht in den Raum gelangen kann, kannst du statt günstigem LED Licht sogar noch mehr Strom sparen.

Welche Unterschiede gibt es bei künstlichen Lichtquellen?

Die Lichtfarbe ist ein großer Aspekt, welcher Einfluss auf das Wohlbefinden des Menschen hat. Das beste Beispiel ist hierbei der Fernseher. Dieser strahlt ein künstliches, kühles Licht aus, welches bei einigen Menschen Probleme beim Einschlafen auslöst. Daher sind bei Smartphones, die tagsüber auch ein kühles Licht ausstrahlen, Einstellungen möglich, durch die vor allem abends und nachts ein wärmeres Licht abgegeben wird.

Ein weiterer Unterschied ist die Art des Lichtes. Dieses kann flimmernd oder durchgehen sein. Hierbei ist flimmerndes Licht deutlich unangenehmer, da dies für das menschliche Auge zwar nicht sichtbar, für den Körper jedoch stressiger ist. Je intensiver das Flimmern beim Licht ist, desto anstrengender ist dies für den Körper. Somit treten in diesem Fall auch häufiger Kopfschmerzen und andere Probleme auf.

Gesundes Licht für Zuhause

Vor allem in den kalten und dunklen Monaten sind Winterdepressionen durch das fehlende Tageslicht für viele Menschen ein Problem. Serotonin wird durch den Lichtmangel nicht mehr ausgeschüttet und es kommt zu einem depressiven, unglücklichen Gefühl. Eine Tageslichtlampe kann den Mangel an Energie hier kompensieren und zurückgeben. Die Tageslichtlampe simuliert das natürliche Tageslicht bei einer Lichtstärke von ungefähr 10.000 Lux.

Bei Tageslichtlampen handelt es sich meist um kleine Stehlampen, die praktisch überall positioniert werden können und so Müdigkeit, depressive Stimmung und fehlende Energie zu vertreiben. Je nach Größe des Raumes gibt es unterschiedlich große Tageslichtlampen.

In diesem Video wird der Vorteil von gesundem Licht en détail “durchleuchtet”:

Fazit

Wer an Kopfschmerzen, Einschlafproblemen, daraus entstehender Müdigkeit und Sehschwierigkeiten leidet, sollte daher unbedingt die Lichtquellen überprüfen. Häufig ist dies der Grund hierfür.

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