Alopezie (Haarausfall) ▷ Ursachen und Prävention

Letztes Update: 27. Juli 2021

Unter Alopezie versteht man übermäßigen Haarausfall, der nicht auf den Kopfbereich beschränkt ist, sondern jeden Körperbereich betreffen kann. Haarausfall stellt aus kosmetischen Gründen oftmals eine große Herausforderung für die Betroffenen dar, kann aber auch ein Anzeichen für eine, den gesamten Körper betreffende Erkrankung sein. In dem folgenden Artikel wird genau erläutert, was Sie dagegen unternehmen können…

Alopezie

Was Arten von Alopezie gibt es?

Hierbei handelt es sich um Haarausfall. Dabei werden verschiedene Formen des Haarverlustes unterschieden:

  1. kreisrunder Haarausfall
  2. genetisch bedingter Haarausfall
  3. diffuser Haarausfall
  4. angeborene Alopezie

In dem folgenden Video werden auf die Schnelle Ursachen, Symptome und Lösungen bei Alopezie erklärt: 

Was sind mögliche Ursachen für Haarausfall?

Die Gründe und Ursachen für übermäßigen Haarverlust sind vielfältig. Darunter befinden sich unter anderem:

  • erbliche Veranlagung
  • Mangelernährung
  • Nebenwirkung von Medikamenten
  • Erkrankungen
  • hormonelle Schwankungen
  • schlechte Durchblutung der Kopfhaut
  • falsche Pflege
  • mechanische Einwirkungen
  • Hitze und andere Belastungen

Es ist daher in jedem Fall sinnvoll, eine ärztliche Abklärung durchführen zu lassen. Geeignete Anlaufstellen hierfür sind Dermatologen und Trichologen. Hier wird zunächst eine Anamnese erstellt, bei der herausgefunden wird, ob beispielsweise eine Familiengeschichte besteht oder in der Ernährung nicht ausreichend Nährstoffe enthalten sind.

Als nächstes werden Haut und Haarwurzeln untersucht. Eine Blutuntersuchung gehört für gewöhnlich ebenfalls zu den diagnostischen Verfahren.

Wie lässt sich Alopezie erkennen?

Der Verlust von etwa 100 Haaren pro Tag ist laut jolie.de vollkommen normal. Finden sich aber mehr in der Bürste, auf dem Kopfkissen oder im Abfluss und auf der Kleidung, ist Vorsicht geboten. Weitere Anzeichen sind:

  • lichter werdendes Haar
  • kahle Stellen
  • Haarbruch
  • Haar geht strähnenweise aus

Das betrifft nicht nur das Kopfhaar. Auch die Körperbehaarung kann ausfallen.

Lässt sich Alopezie vorbeugen?

Das ist nicht in jedem Fall möglich. Bei erblich bedingtem Haarausfall kann leider kaum entgegengewirkt werden. Bei anderen Formen gibt es aber durchaus Möglichkeiten.

  • ausgewogene, gesunde Ernährung
  • geringe Belastung
  • Verzicht auf schädliche Stoffe, wie Alkohol und Tabak
  • regelmäßiger Sport
  • ausreichend Schlaf und Entspannung
  • angepasste Pflege, beispielsweise durch Hair Cure (https://haircure.de/)

Für den stärkeren Haarausfall in der kälteren Jahreszeit kann auch eine Hormonumstellung verantwortlich sein. Im Herbst und Winter wird weniger Melatonin produziert. Ein Hormon, dessen Produktion abhängig von der Sonneneinstrahlung ist. Ganz ähnlich verhält es sich mit Vitamin D. In beiden Fällen kann man auch im Herbst und im Winter durch regelmäßige Spaziergänge und den Einsatz einer Tageslichtlampe Abhilfe schaffen.

Ernährung und Lifestyle

Haarausfall kann unter anderem darauf zurückgeführt werden, dass die Haarwurzeln keine ausreichende Versorgung erhalten. Mangelzustände sind also ein möglicher Auslöser für Alopezie.

Empfehlenswert ist daher, dass eine abwechslungsreiche und ausgewogene Ernährung angestrebt wird. Sie sollte hauptsächlich aus den folgenden Lebensmitteln bestehen:

  • Gemüse
  • Salat
  • Obst
  • Nüsse, Kerne und Samen
  • gesunde Öle
  • Vollkorn
  • Fisch
  • wenig und fettarmes Fleisch
  • Eier
  • Milchprodukte

Es muss also auf nichts verzichtet werden, Gemüse sollte jedoch den Hauptteil der Ernährung ausmachen. Dieses enthält besonders viele Vitamine und Mineralstoffe sowie sekundäre Pflanzenstoffe.

Zu einem gesunden Lebensstil gehört zudem ein gutes Gleichgewicht zwischen Bewegung und Entspannung. Überlastung und Stress führen dazu, dass sich die Durchblutung verschlechtert. Das gilt auch für die Kopfhaut.

Hierzu gehört, dass ausreichend Bewegung in den Alltag eingebaut wird. Entspannung und genug Schlaf sind aber ebenfalls von entscheidender Bedeutung. Wer damit Probleme hat, sollte Entspannungstechniken testen. Zu diesen gehören beispielsweise:

  • Atemmeditation
  • autogenes Training
  • Meditation
  • progressive Muskelrelaxation
  • Yoga

Sie können sich nachweislich positiv auf das Wohlbefinden und die Durchblutung auswirken und helfen dabei, Stress zu bewältigen.

Ein Verzicht auf Alkohol und Rauchen ist ebenfalls angeraten, denn diese Mittel wirken sich negativ auf die Durchblutung und Versorgung der Haarwurzeln aus.

Pflege und Styling

  • sanfte Reinigung, beispielsweise durch Hair Cure Shampoo (https://haircure.de/shampoo/)
  • leichte Kopfhautmassagen zur Anregung der Durchblutung
  • heißes Föhnen vermeiden
  • nur geringe Mengen an Stylingprodukten verwenden
  • Haare regelmäßig aber nicht zu häufig waschen

Regelmäßiges Waschen sorgt dafür, dass überschüssige Fette, abgestorbene Hautzellen und sonstige Verschmutzungen von der Kopfhaut entfernt werden. Wird es jedoch zu oft, mit zu heißem Wasser oder einem aggressiven Shampoo durchgeführt, kann die Haut jucken und austrocknen.

Auch ein straffer Pferdeschwanz, ständiges Stylen und sehr heißes Trocknen schädigt das Haar und kann zu vermehrtem Bruch führen.

Zudem kann die Beeinträchtigung der Kopfhaut dazu führen, dass die Haarwurzeln geschädigt werden. Das wiederum kann Alopezie begünstigen.

Wer ist von Haarausfall besonders häufig betroffen?

40 Prozent der Männer und etwa 20 Prozent der Frauen leiden unter Haarausfall. Abgesehen von der angeborenen Haarlosigkeit betrifft dies vor allem Personen zwischen 20 und 30 Jahren. Ältere Menschen können aber ebenso Alopezie aufweisen.

Psychische Belastung durch Alopezie

Während Haarausfall bei Männern durchaus akzeptiert wird, ist Alopezie bei Frauen noch immer ein Tabu-Thema und wird als immense Belastung empfunden. Bereits den Scheitel allzu deutlich sehen zu können ist ein Stressfaktor. Stress kann wiederum dazu führen, dass sich die Durchblutung verschlechtert. Daraus kann ein Teufelskreis entstehen. Ein frühzeitiges Handeln und Gegenwirken sind daher entscheidend.

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